Startseite
Köpfe+Karrieren
Jobs in der Region
Impressum/Redaktion
 
E-Mail

 

Das lief im Juli

U20-WM: Jonas Hanßen wieder in der Heimat

In Düsseldorf gelandet / Nächstes Ziel vor Augen

 

Das Hayward Field in Eugene im US-Bundessstaat Oregon wird Jonas Hanßen sein Leben lang nicht vergessen. Denn als Vierter der U20-Weltmeisterschaft hat sich der Langhürdler vom SC Myhl LA gehörig Respekt verschafft - nicht nur national. Nachdem ein letztes Foto vor der bedeutsamen Kulisse geschossen wurde, hat der 19-jährige Erkelenzer die Koffer gepackt, um mit dem Tross des Deutschen Leichtathletikverbandes gen Heimat ab zu düsen. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt ging es weiter nach Düsseldorf. Dort istl der Flieger mit Jonas Hanßen an Bord am Dienstag um 11.05 Uhr  gelandet. Getreu dem Motto "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" begann am Mittwoch die Vorbereitung auf die Deutsche Jugendmeisterschaft, die am übernächsten Wochenende in Wattenscheid ausgetragen wird. Dort will der Schützling von Harald Eifert seinen vierten nationalen Meister-Titel in Folge holen. Will? Er wird. Denn in der Szene wird bei der Frage nach dem potenziellen Sieger jetzt schon rhetorisch orakelt: „Jonas Hanßen – wer sonst?“. Die neun Stunden Zeitunterschied zwischen Eugene und hier dürfte er bis dahin locker weggesteckt haben. Denn dass der HSer Hürden zu nehmen weiß, hat er vielfach eindrucksvoll bewiesen.

 Zum Thema:
Jonas Hanßen - die Story
Jonas Hanßen - das Interview

DM in Ulm: Christina Zwirner mit Staffel-Silber und Platz acht

Über 800 m dicht am Saisonrekord / Hohes Anfangstempo

Christina Zwirner hat am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm mit der 4 mal 400 Meter-Staffel des TV Wattenscheid 01 das Vorjahres-Gold nicht verteidigen können. Diesmal sprang für das Quartett Silber heraus - hinter Leverkusen. Für Christina Zwirner war es der dritte harte Lauf binnen 24 Stunden. Zwei Stunden vor der Staffel hatte sie bereits einzeln Platz acht erkämpft. 800 Meter legte die 22-jährige Erkelenzerin dabei in 2:06,74 Minuten zurück - nur fünf Zehntel am Saisonrekord vorbei. In der Vorbereitung wurde sie durch die Folgen eines Unfalls gebremst. In Ulm schlug sie ein mutiges Tempo an - mit Zwischenzeiten von 61 Sekunden (400 m) und 1:31 Minute (600 m). Auf der Zielgeraden musste Christina Zwirner der flotten Fahrt Tribut zollen.

DM in Ulm: Carl Siemes freut sich über Rang sieben

Bummelrennen über 1.500 m / Knallharter Endspurt

Carl Siemes hat am Sonntag im Finale der Deutschen Meisterschaft in Ulm Platz sieben erlaufen. 1.500 Meter legte der 22-jährige Heinsberger, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, in eigentlich für ihn mäßigen 4:00,43 Minuten zurück, lag damit aber nur gut drei Sekunden hinter dem Deutschen Meister Timo Benitz. Das Rennen war total verbummelt, die Spurtleistung von Carl Siemes umso erstaunlicher. Die früh in der Saison erzielte Bestzeit steht bei 3:47,66 Minuten

DM in Ulm: Zweiter nationaler Titel für Alina Kuß

Sieg über 4 mal 400 Meter / In Wattenscheid soll drittes Gold her

Alina Kuß ist am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm mit der 4 mal 400 Meter-Jugendstafel des ART Düsseldorf furios vorn weg gesprintet. Der Sieg fiel deutlicher aus als auf dem Papier erkennbar: Im Prinzip lag das Quartett des ART Düsseldorf schon nach dem ersten Wechsel sicher in Front. Zunächst lief Langhürdlerin Alina Kuß in kleinen 56 Sekunden an. Ivy Atieno, im Vor-Sommer auf den kürzeren Distanzen dreifache nationale U20-Meisterin und nun nach einer Viruserkrankung wiederhergestellt, setzte sich mutig an die Spitze, um die Stadionrunde in 59 Sekunden zu durcheilen. Leonie Hönekopp bretterte in 56 Sekunden über die Bahn, ebenso Schlussläuferin Jessie Maduka, die nach insgesamt 3:47,57 Minuten das Ziel erreichte und dem Quartett aus der nordrhein-westfälischen Hauptstadt nach dem Silber im Vorjahr nun Gold bescherte. "Wir wollen in diesem Jahr in der U20 alle drei deutschen Staffel-Titel holen, zwei haben wir jetzt. Und das in identischer Besetzung", verriet die Sprinterin, die somit der Nicht-Nominierung für die U20-WM in Eugene (USA) einen positiven Aspekt abringen konnte. Alina Kuß kündigte für die Deutsche Jugend-Meisterschaft am übernächsten Wochenende in Wattenscheid einen Start über 400 Meter Hürden an. Sie ist auch über die Flachdistanz sowie auf den kürzeren Sprintstrecken qualifiziert.

U20-WM: Jonas Hanßen holt Platz vier

Erneut starker Auftritt / Noch Luft nach oben

Jonas Hanßen hat in der Nacht zum Samstag bei der U20-WM in Eugene (USA) über 400 Meter Hürden einen viel umjubelten vierten Platz erkämpft. In 51,07 Sekunden schaffte der 19-jährige vom SC Myhl LA seine drittbeste Zeit überhaupt  - und zeigte sein drittes Klasserennen innerhalb von drei Tagen. Und das, obwohl ihm Rhythmusprobleme zu schaffen machten. „Auf der Gegengeraden war total viel Wind, da bin ich aus dem Rhythmus gekommen“, so der Schützling des daheim mit fiebernden Harald Eifert. „Ich hätte gerne gewusst, wie schnell es ohne die Probleme gegangen wäre,“ meinte Jonas Hanßen, der sich ein bisschen über die verpasste Medaille ärgerte. Für die hätte in jedem Fall eine neue Bestzeit hergemusst. Gold ging an Jaheel Hyde (Jamaika; 49,29 sec), Ali Khamis Khamis aus Bahrain rannte in neuem U20-Landesrekord (49,55 sec) zu Silber. 50,07 Sekunden brachten dem US-Amerikaner Tim Holmes Bronze.


 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Juli 2014 )