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Das lief im Juli

Frederik Ruppert knackt die Vier-Minuten-Marke

3:57,96 Minuten über 1.500 Meter / Sieg in Bergisch Gladbach

Frederik Ruppert hat am Donnerstagabend in Bergisch Gladbach seine Erfolgsserie fortgesetzt und die persönliche Bestzeit über 1.500 Meter auf 3:57,96 Minuten gesteigert. Damit war der 17-Jährige vom SC Myhl LA überragender Akteur der U18. Sein Klubkollege Micha Noé verbesserte sich auf 4:15,07 Minuten und belegte in der U18 Platz vier.

Roman Heil gewinnt in Witten

54,31 m mit dem Diskus / Zweitbeste Leistung überhaupt

Roman Heil hat in Witten das Diskuswerfen der U18 gewonnen. Der 17-Jährige aus Übach-Palenberg schleuderte die Scheibe auf 54,31Meter - seine zweitbeste Leristung überhaupt - und hatte damit sieben Meter Vorsprung. Bei der U18-DM an seinem Vereinsort Wattenscheid hatte er zehn Zentimeter weniger geworfen und Platz fünf belegt. Am Wochenende geht’s für ihn schon wieder im hessischen Bürstadt weiter

Senioren-EM: Anja Deckers Europameisterin

Zwei Sekunden Vorsprung über 400 m Hürden / Ulla Eßer Sechste

Ihren viel umjubelten Auftritten bei den nationalen Titelkämpfen hat Anja Deckers am Montagmorgen nun auch bei der Senioren-EM in Izmir (Türkei) ein beeindruckendes Solo folgen lassen. Über 400 Meter Hürden stürmte die 45-Jährige vom SC Myhl LA in ihrer Altersklasse zum Sieg. 73,17 Sekunden bedeuteten über zwei Sekunden Vorsprung. Einer der ersten Gratulanten: Harald Eifert, der in Izmir vor Ort ist. Ingrid Junge schaffte im Hammerwurf 20,46 Meter - Platz fünf. Ulla Eßer übersprang 1,05 Meter und holte damit den sechsten Platz.

Senioren-EM: Zwei weitere Medaillen für HSer

Peter Speckens und Ingrid Junge Dritte / Felix Hoppe Fünfter

Peter Speckens agiert bei der Senioren-EM in Izmir nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Dennoch hat der Routinier aus Übach-Palenberg am Sonntag dem Gewichtwurf-Silber mit dem Diskus Bronze hinzugefügt. Dabei beschränkte er sich auf einen einzigen ernsthaften Versuch, bei dem die Scheibe 35,63 Meter weit flog. Ingrid Junge stieß die Kugel auf 6,74 Meter, der drittbesten Weite in ihrer Altersklasse. Felix Hoppe zog über 100 Meter mit 18,15 Sekunden ins Finale ein. Dort steigerte er sich auf auf 17,76 Sekunden - Platz fünf

Senioren-EM: Peter Speckens startet als Vize

Nur vier Zentimeter fehlten an Gold / Starke Vorstellung im Gewichtwurf

Nur vier Zentimeter haben Peter Speckens vom SV Schlafhorst Übach-Palenberg am Samstag bei den Kontinental-Titelkämpfen der Best Ager in Izmir (Türkei) an einer weiteren Goldmedaille gefehlt. Lange an Position drei notiert, beförderte der frühere Werksleiter das 7,26-Kilo-Gewicht im sechsten und letzten Durchgang auf 14,14 Meter und damit dicht an die Siegesweite heran. In den nächsten Tagen nimmt Peter Speckens bei der Senioren-EM aussichtsreich an weiteren Wurf-Wettbewerben teil.

Frederik Ruppert: 1.000 Meter in 2:28,07 Minuten

HS-Rekord knapp verpasst / Wiedersehen mit Dr. Stefan Heidersdorf

Frederik Ruppert (SC Myhl LA) hat am Donnerstagabend in Bergisch-Gladbach über 1.000 Meter für Furore gesorgt. Dort steigerte sich der Hindernislauf-Dritte der Deutschen U18-Meisterschaft auf flotte 2:28,07 Minuten – im Sog eines älteren Quartetts, aber mit neun Sekunden Vorsprung auf den zweitbesten U18er. Nur rund drei Zehntel fehlten am 31 Jahre alten HS-Rekord. Micha Noe´ gewann seinen Zeitlauf in 2:42,37 Minuten. Alexander Memenga verbesserte sich auf 2:43,83 Minuten. Andreas Müller (TV 1860 Erkelenz; 2:47,31 min) siegte in der M50. Ein Wiedersehen ab es mit dem früheren Hückelhovener Mittelstreckler Dr. Stefan Heidersdorf, der im Trikot von TuSEM Essen über 5.000 Meter die M50 in 17:44,12 Minuten beherrschte.

Senioren-EM: HS-Quintett in Izmir am Start

Zehn Wettkampftage an der Ägäisküste / Edelmetall möglich

Bei der Senioren-EM in Izmir (Türkei), die am Freitag (22.August) beginnt und bis nächste Woche Sonntag (31. August) dauert, ist ein Quintett aus dem Heinsberger Land am Start. Anja Deckers startet über 200 Meter, im Hürdensprint sowie über die Langhürden. Ulla Eßer springt hoch. Ingrid Junge stößt die Kugel und wirft den Hammer. Peter Speckens ist mit Diskus, Hammer, Gewicht und im Werfer-Fünfkampf aktiv. Felix Hoppe tritt über 100 und 200 Meter an. Mit der Staffel möchte er ganz vorn mitmischen.

U16-DM: Tara Franz erkämpft Rang sieben

33,76 Meter mit dem Diskus / Nils Langemeyer mit Bestzeit Neunter

Tara Franz (Golkrath/ART Düsseldorf) hat am Sonntag bei der U16-DM in Köln den Diskus auf 33,76 Meter geschleudert und damit Platz sieben erreicht. Nils Langemeyer (SV Schlafhorst Übach-Palenberg) verbesserte sich über 300 Meter auf 37,24 Sekunden und belegte damit Platz neun. Einen schweren Stand hatte Judith Franzen (Erkelenz/ART Düsseldorf). Ihren 42,40 Sekunden im Vorlauf ließ sie in der Finalrunde 43,00 Sekunden folgen - Platz 14. - Mehr vom Sonntag U16 männlich und U16 weiblich.

U16-DM: Nils Langemeyer und Judith Franzen weiter

Finalrunde am Sonntag / Tara Franz wirft Diskus

Nils Langemeyer (SV Schlafhorst Übach-Palenberg) hat sich am Samstag bei der U16-DM in Köln über 300 Meter überaus achtbar aus der Affäre gezogen und im zweiten von drei Vorläufen Platz drei erkämpft. In 37,52 Sekunden touchierte der Schützling von Alfred Reinhardt seine Bestzeit, die am Sonntag in der Finalrunde fallen soll. Judith Franzen (Erkelenz/ART Düsseldorf; auch 13,15 sec über 100 m) erreichte als Fünfte ihres Vorlaufes in 42,40 Sekunden ebenfalls die Endrunde am Sonntag. Tara Franz (Golkrath/ART Düsseldorf) tritt am Sonntag als Siebtbeste der Meldeliste zum Diskuswurf an. Die Wettbewerbe werden per Live-Steam  übertragen. - Berichte vom Samstag: U16 männlich und U16 weiblich .

Unterbruch: Guido Kozak gewinnt Drittelmarathon

Halbe Minute Vorsprung / Top-Resonanz beim Rur-Wurm-Lauf

Guido Kozak hat am Samstag beim Rur-Wurm-Lauf in Heinsberg-Unterbruch den Drittelmarathon gewonnen. Der 35-Jährige vom TV Hückelhoven-Ratheim benötigte 52:56 Minuten und lag damit 29 Sekunden vor Thomas Houben (Triathlon Waldfeucht). Über fünf Kilometer rannte Markus Breuer (Dürwiß; 17:18 min) vorn weg.

Christina Zwirner dicht am Saisonrekord

800 Meter in 2:06,27 min / Andreas Müller Klassensieger

Christina Zwirner ist in Bergisch-Gladbach knapp am 800-Meter-Saisonrekord vorbeigeprescht. Als Zweite kam die Bankkauffrau aus Erkelenz auf 2:06,27 Minuten. An der Jahresbestzeit fehlten 13 Hundertstel. Andreas Müller (TV 1860 Müller; 2:08,92 min) gewann die Altersklasse M50. 3000-Meter-Nordrheinmeister Andreas Hanuschik (TuS Jahn Hilfarth; 2:13,74 min) lief bei der U18 im Mittelfeld.

U16-DM: Nils Langemeyer in Köln gegen nationale Konkurrenz

Debüt auf Bundesebene / Position acht in der Meldeliste

Nils Langemeyer, ebenso Nordrhein- wie westdeutscher Schülermeister, vertritt den HS-Beritt am Wochenende bei der Premiere der U16-DM in Köln. Über 300 Meter steht der 15-Jährige vom SV Schlafhorst Übach-Palenberg an achter Stelle der Meldeliste. Ziel ist, den Vorlauf am Samstag um 17.10 Uhr zu überstehen, um dann am Sonntag um 13.10 Uhr um eine vordere Platzierung mitkämpfen zu können.  – Von der Veranstaltung gibt es hier einen  Live-Stream

Triathlon: Ralf Laermann Dritter in Wiesbaden

Knapp fünf Stunden unterwegs / Hawaii-Verzicht

Ralf Laermann hat beim Ironman 70.3 in Wiesbaden in seiner Altersklasse Platz drei belegt. Nach 4:56:08 Stunden. Zwei Kilometer Kilometer Schwimmen im Raunheimer See, 90 Kilometer Radfahren mit 1.500 Höhenmetern durch das Taunus-Gebirge und 21 Kilometer Laufen im Kurpark waren danach absolviert. Den Schweizer Reto Schawalder (wie bei der EM in Kitzbühel) und den Belgier van Berg (den er im Vorjahr bei der Mitteldistanz EM in Barcelona noch bezwingen konnte) waren dieses Mal vor ihm. Da der Sieger schon für den Hawaii-Ironman qualifiziert war, hätte Ralf Laermann den Qualifikationsplatz für die Ironman-WM nehmen können. Da er aber im Oktober für die ITU Europameisterschaft Mitteldistanz in Paguera/Spanien schon gemeldet hat, wird er wegen des zu kurzen Zeitabstandes auf einen Start in Hawaii verzichten.

Wattenscheid: Jonas Hanßen zum vierten Mal Deutscher Meister

Alina Kuß siegt mit der Staffel - zum dritten Mal / Christina Zwirner Staffel-Vize

Jonas Hanßen (SC Myhl LA), der bei der U20-WM in Eugene (USA) seine starke Saison mit Platz vier gekrönt hat, ist am Sonntag bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Wattenscheid noch einmal aufs Ganze gegangen. Und hat Stadionsprecherin Julia Nestle beim Finale über 400 Meter Hürden regelrecht ins Schwärmen gebracht. "Schauen Sie sich das an. Er läuft in einer anderen Liga", rief die Moderatorin dem begeistert mitgehenden Publikum zu - während Jonas Hanßen mit einem beeindruckenden Solo die Stimmung anheizte. Rhythmisch elegant und technisch präzise donnerte der Schützling von Harald Eifert nach 51,67 Sekunden ins Ziel - wie gewohnt ausgelassen jubelnd. "Es war nahezu unmöglich, noch einmal meine Bestzeit zu attackieren, ich wollte nur den Titel in trockene Tücher bringen", sagte der 19-Jährige, der sein viertes DM-Gold in Folge einfuhr. Zwar räumt er die Hürden für diese Saison beiseite, kündigte aber an, bei Wettkämpfen "noch ein paar alternative Sachen machen" zu wollen. Schauen Sie sich den Lauf an. - Jonas Hanßen im Video-Interview . - Alina Kuß erkämpfte auf der hürdenreichen Stadionrunde Platz sieben - mit der persönlichen Bestzeit von 62,80 Sekunden. Sehen Sie selbst - und achten Sie dabei auf "unsere" Läuferin auf der Innenbahn. Kurz danach holte die Kleingladbacherin mit der Sprintstaffel des ART Düsseldorf Gold. Das war für das Quartett in identischer Besetzung bereits der dritte Deutsche Meistertitel in diesem Jahr. Hier der Klick zum Video.Christina Zwirner preschte mit der 3 mal 800-Meter-Formation des TV Wattenscheid 01 knapp am Sieg vorbei. Wie zuletzt über 4 mal 400 Meter gab es Silber. Hier der Lauf im Video. - Carl Siemes war maßgeblich am Bronze der Leverkusener 3 mal 1000-Meter-Staffel beteiligt. Auch diesen Lauf können Sie sehen .

DM-Bronze: Quantensprung von Frederik Ruppert

Auch Sina Holthuijsen Dritte / Sarah Kammer Fünfte

Zwei Bronzemedaillen und ein HS-Rekord: Der SC Myhl LA hat am Samstag bei der Jugendmeisterschaft des Deutschen Leichtathletikverbandes in Wattenscheid die erwartet fette Beute gemacht. Und das innerhalb gut einer Stunde. Zunächst sackte Hammerwerferin Sina Mai Holthuijsen mit 53,65 Metern Bronze ein. Lange hatte sie sogar auf dem Silberrang verweilt, an dem letztendlich 89 Zentimeter fehlten. Einen regelrechten Quantensprung vollzog Frederik Ruppert (Video), der über 2.000 Meter Hindernis mit einer furiosen Schlussrunde auf Platz drei vorpreschte. Seine 5:58,34 Minuten bereiteten einem Heinsberger Uralt-Kreisrekord den Garaus. Er stand seit Juni 1978 (!) bei 6:09,5 Minuten, gehalten von Marc Strack (TV Hückelhoven-Ratheim). Sarah Kammer, die im Vorjahr verletzt passen musste, aber 2012 bereits DM-Sechste war, arbeitete sich über die Hindernisse auf Rang fünf vor - und verbesserte den HS-Jugendrekord um fünf Sekunden auf 6:48,01 Minuten. Ihren Nordrhein-Jugendrekord verlor sie indes an die vor ihr platzierte Jasmin Nieland (Rhede). Video hier . - Jonas Hanßen könnte den Myhler Medaillenregen am Sonntag krönen. Zumindest unterstrich der Vierte der U20-WM über 400 Meter Hürden mit einem lockeren Vorlaufsieg in 53,23 Sekunden seine Favoritenstellung für das Finale.  Alina Kuß (Kleingladbach /ART Düsseldorf) erreichte das Langhürdenfinale der weiblichen Jugend. Carl Siemes und Christina Zwirner sind mit den Mittelstreckenstaffeln ihrer Klubs dabei. Sandra Heinen sowie Anna und Christina van Heukelum notierten im Vorlauf über 3 mal 800 Meter 7:13,96 Minuten.

Jugend-DM: Roman Heil Diskuswurf-Fünfter

51 Zentimeter fehlten an Bronze / Luft nach oben

Roman Heil hat am Samstag bei der Deutschen Jugendmeisterschaft an seinem Vereinsort Wattenscheid die mögliche Bronzemedaille verpasst. Der Übach-Palenberger schleuderte den 1,5-Kilo-Diskus im vierten Durchgang auf 54,21 Meter und verbuchte damit sein zweitbestes Resultat überhaupt. Zwischenzeitlich belegte er damit hinter den überrangenden Clemens Prüfer (SC Potsdam; 62,73 m) und Merten Howe (SC Neubrandenburg; 59,88 m; nun beide bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing/China) Platz drei. Doch während etliche Verfolger kämpften, haderte Roman Heil mit der Technik und musste schließlich mit Rang fünf zufrieden sein. An Platz vier fehlten zwölf, an Bronze 51 Zentimeter.

Jugend-DM: Michelle Döpke eine Klasse für sich

Mit dem Hammer über sieben Meter Vorsprung / Roman Heil Zwölfter

Wie beim Winterwurf-Sieg im Februar hat Hammerwerferin Michelle Döpke am Freitag bei der U18-Meisterschaft des Deutschen Leichtathletikverbandes in Wattenscheid erneut ihre Vormachtstellung behauptet. Gleich zu Beginn feuerte die 17-jährige Gerderatherin, die für den Leichlinger TV startet, die an einer Kette baumelnde Drei-Kilo-Kugel in den Bereich der persönlichen Bestleistung, die bei 62,98 Meter liegt. Doch leider landete ihr Wurfgeschoss minimal außerhalb des Sektors. Im zweiten Durchgang erzielte 62,09 Meter langten dann schon zum Sieg - mit über sieben Metern Vorsprung. - Erleben Sie Michelle Döpke im Interview . Die beiden letzten Versuche fanden im strömenden Regen statt. Bedingungen, die Vizemeisterin Isabel Weitzel (ESV Jahn Treysa) nicht abschrecken konnten. Sie schleuderte ihr Arbeitsgerät ganz zum Schluss auf exakt 55 Meter - bei Bedingungen, die sogar die Anzeigetafel streiken ließen. Tabea Franz (Golkrath/ ART Düsseldorf) katapultierte den Speer auf 42,88 Meter - weiter als nach mehrwöchiger Krankheit zu erwarten war. Unter dem Strich blieb Platz zehn. Roman Heil (Übach-Palenberg/ TV Wattenscheid 01) stieß sich mit der Kugel warm für das Diskuswerfen an Samstagvormittag. 15,91 Meter brachten Platz zwölf.

U20-DM: HSer rechnen mit Medaillenregen

Jonas Hanßen Top-Favorit / Etliches Edelmetall in Aussicht

Kein Zweifel: Harald Eiferts Herzklappen werden am Samstag klappern wie Kastagnetten. Zumindest zwischen 18 und 19.30 Uhr. Denn dann können gleich vier seiner Schützlinge gewichtiges Edelmetall holen - bei der Jugend-Meisterschaft des Deutschen Leichtathletikverbandes in Wattenscheid. Hammerwerferin Sina Mai Holthuijsen sowie die Hindernis-Asse Frederik Ruppert und Sarah Kammer (alle SC Myhl LA) haben jedenfalls ebenso das Zeug dazu wie Langhürdlerin Inga Reul (Aachener TG). Dass am Tag darauf um Punkt 14.06 Uhr für den rührigen Tausendsassa DM-Gold hinzukommt, ist abgemachte Sache. Dann nimmt der U20-WM-Vierte Jonas Hanßen über 400 Meter Hürden Anlauf, um seinen vierten nationalen Jugend-Meistertitel in Folge einzufahren - Myhler Medaillen-Festspiele scheinen im Lohrheide-Stadion also vorprogrammiert. Und ein Goldregen für den HS-Beritt sowieso. Schon am Freitag um 16.15 Uhr besteigt Michelle Döpke (Gerderath/ Leichlinger TV) den Hammerwurf-Käfig, um dem Winterwurf-Sieg nun auch bei sommerlichen Bedingungen den obersten Podestplatz folgen zu lassen.  Roman Heil (Übach-Palenberg/ TV Wattenscheid 01) genießt im Diskuswurf den Vorteil  des Quasi-Lokalmatadoren. Kann er am Samstag früh um 10 Uhr seine anfangs der Saison erzielten 56,96 Meter bestätigen, ist eine Medaille drin. Alina Kuß (Kleingladbach/ ART Düsseldorf) will mit der Sprintstaffel bereits den dritten nationalen Meistertitel in diesem Jahr unter Dach und Fach bringen – und einzeln über 400 Meter Hürden ins Finale vordringen. Speerwerferin Tabea Franz (Golkrath/ ART Düsseldorf), auf dem Papier zurzeit 16., möchte ihre Meldeleistung von 44,27 Meter überbieten. Judith Franzen (Erkelenz/ ART Düsseldorf) steht für einen noch ungewissen Staffeleinsatz parat, ebenso Christina Zwirner (Erkelenz/ TV Wattenscheid 01) und Carl Siemes (Heinsberg/ TSV Bayer 04 Leverkusen). Beide Letztgenannten sind für Einsätze in den Mittelstreckenstaffeln der Hauptklassen gemeldet, die traditionell im Rahmen der Nachwuchs-Titelkämpfe ausgetragen werden. Die 3 mal 800-Meter-Distanz der Damen nehmen auch Christina und Anna van Heukelum sowie Sandra Heinen vom SC Myhl LA unter die Füße. - profilradio.de ist vor Ort und maßgeblich an der Berichterstattung via leichtathletik.de beteiligt. 

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Luxemburg: Timo Krampen vom Drumherum begeistert

Start über 400 Meter flach / Ergebnis ausbaufähig

Langhürdler Timo Krampen hat am Sonntag beim Internationalen Meeting in Schifflange (Luxemburg) über die Stadionrunde Platz elf belegt. "Tolles Meeting, toller Rahmen, nur mit den Zeiten sind wir nicht ganz zufrieden", bilanzierte der für den TV Wattenscheid 01 aktive Boschelner, der die DM in Ulm in der Woche zuvor nur von der Tribüne aus verfolgen musste. Der 22-Jährige benötigte für die 400-Meter-Distanz 50,34 Sekunden. Das Rennen gewann Srikharin Wannasa aus Thailand in 47,98 Sekunden. 

Achim Tholen in Dürwiß Klassen-Primus

Auch Sascha Berger recht passabel / Unterbrucher Teams ganz gut

Warmlaufen für den Rur-Wurm-Lauf am 16. August in Unterbruch: Achim Tholen (LC Phönix Geilenkirchen) hat beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Eschweiler-Dürwiß seine Altersklasse gewonnen. 33:23 Minuten brachten  im Gesamtklassement Rang vier. Sascha Berger (TV Erkelenz; 35:23 min) notierte in der M35 auf Position drei, Robert Thönnissen (VfR Unterbruch; 39:51 min) auf Platz zehn. Das recht weit vorn agierende Team seines Vereins komplettierten Gereon Gilles und Friedbert Kirsch. Die Unterbrucher Damen schafften Platz sechs. Nina Schlösser (SV Schlafhorst) gewann auf der Kurzdistanz die U18.

U20-WM: Jonas Hanßen wieder in der Heimat

In Düsseldorf gelandet / Nächstes Ziel vor Augen

 

Das Hayward Field in Eugene im US-Bundessstaat Oregon wird Jonas Hanßen sein Leben lang nicht vergessen. Denn als Vierter der U20-Weltmeisterschaft hat sich der Langhürdler vom SC Myhl LA gehörig Respekt verschafft - nicht nur national. Nachdem ein letztes Foto vor der bedeutsamen Kulisse geschossen wurde, hat der 19-jährige Erkelenzer die Koffer gepackt, um mit dem Tross des Deutschen Leichtathletikverbandes gen Heimat ab zu düsen. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt ging es weiter nach Düsseldorf. Dort istl der Flieger mit Jonas Hanßen an Bord am Dienstag um 11.05 Uhr  gelandet. Getreu dem Motto "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" begann am Mittwoch die Vorbereitung auf die Deutsche Jugendmeisterschaft, die am übernächsten Wochenende in Wattenscheid ausgetragen wird. Dort will der Schützling von Harald Eifert seinen vierten nationalen Meister-Titel in Folge holen. Will? Er wird. Denn in der Szene wird bei der Frage nach dem potenziellen Sieger jetzt schon rhetorisch orakelt: „Jonas Hanßen – wer sonst?“. Die neun Stunden Zeitunterschied zwischen Eugene und hier dürfte er bis dahin locker weggesteckt haben. Denn dass der HSer Hürden zu nehmen weiß, hat er vielfach eindrucksvoll bewiesen.

 Zum Thema:
Jonas Hanßen - die Story
Jonas Hanßen - das Interview

DM in Ulm: Christina Zwirner mit Staffel-Silber und Platz acht

Über 800 m dicht am Saisonrekord / Hohes Anfangstempo

Christina Zwirner hat am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm mit der 4 mal 400 Meter-Staffel des TV Wattenscheid 01 das Vorjahres-Gold nicht verteidigen können. Diesmal sprang für das Quartett Silber heraus - hinter Leverkusen. Für Christina Zwirner war es der dritte harte Lauf binnen 24 Stunden. Zwei Stunden vor der Staffel hatte sie bereits einzeln Platz acht erkämpft. 800 Meter legte die 22-jährige Erkelenzerin dabei in 2:06,74 Minuten zurück - nur fünf Zehntel am Saisonrekord vorbei. In der Vorbereitung wurde sie durch die Folgen eines Unfalls gebremst. In Ulm schlug sie ein mutiges Tempo an - mit Zwischenzeiten von 61 Sekunden (400 m) und 1:31 Minute (600 m). Auf der Zielgeraden musste Christina Zwirner der flotten Fahrt Tribut zollen.

DM in Ulm: Carl Siemes freut sich über Rang sieben

Bummelrennen über 1.500 m / Knallharter Endspurt

Carl Siemes hat am Sonntag im Finale der Deutschen Meisterschaft in Ulm Platz sieben erlaufen. 1.500 Meter legte der 22-jährige Heinsberger, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, in eigentlich für ihn mäßigen 4:00,43 Minuten zurück, lag damit aber nur gut drei Sekunden hinter dem Deutschen Meister Timo Benitz. Das Rennen war total verbummelt, die Spurtleistung von Carl Siemes umso erstaunlicher. Die früh in der Saison erzielte Bestzeit steht bei 3:47,66 Minuten

DM in Ulm: Zweiter nationaler Titel für Alina Kuß

Sieg über 4 mal 400 Meter / In Wattenscheid soll drittes Gold her

Alina Kuß ist am Sonntag bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm mit der 4 mal 400 Meter-Jugendstafel des ART Düsseldorf furios vorn weg gesprintet. Der Sieg fiel deutlicher aus als auf dem Papier erkennbar: Im Prinzip lag das Quartett des ART Düsseldorf schon nach dem ersten Wechsel sicher in Front. Zunächst lief Langhürdlerin Alina Kuß in kleinen 56 Sekunden an. Ivy Atieno, im Vor-Sommer auf den kürzeren Distanzen dreifache nationale U20-Meisterin und nun nach einer Viruserkrankung wiederhergestellt, setzte sich mutig an die Spitze, um die Stadionrunde in 59 Sekunden zu durcheilen. Leonie Hönekopp bretterte in 56 Sekunden über die Bahn, ebenso Schlussläuferin Jessie Maduka, die nach insgesamt 3:47,57 Minuten das Ziel erreichte und dem Quartett aus der nordrhein-westfälischen Hauptstadt nach dem Silber im Vorjahr nun Gold bescherte. "Wir wollen in diesem Jahr in der U20 alle drei deutschen Staffel-Titel holen, zwei haben wir jetzt. Und das in identischer Besetzung", verriet die Sprinterin, die somit der Nicht-Nominierung für die U20-WM in Eugene (USA) einen positiven Aspekt abringen konnte. Alina Kuß kündigte für die Deutsche Jugend-Meisterschaft am übernächsten Wochenende in Wattenscheid einen Start über 400 Meter Hürden an. Sie ist auch über die Flachdistanz sowie auf den kürzeren Sprintstrecken qualifiziert.

U20-WM: Jonas Hanßen holt Platz vier

Erneut starker Auftritt / Noch Luft nach oben

Jonas Hanßen hat in der Nacht zum Samstag bei der U20-WM in Eugene (USA) über 400 Meter Hürden einen viel umjubelten vierten Platz erkämpft. In 51,07 Sekunden schaffte der 19-jährige vom SC Myhl LA seine drittbeste Zeit überhaupt  - und zeigte sein drittes Klasserennen innerhalb von drei Tagen. Und das, obwohl ihm Rhythmusprobleme zu schaffen machten. „Auf der Gegengeraden war total viel Wind, da bin ich aus dem Rhythmus gekommen“, so der Schützling des daheim mit fiebernden Harald Eifert. „Ich hätte gerne gewusst, wie schnell es ohne die Probleme gegangen wäre,“ meinte Jonas Hanßen, der sich ein bisschen über die verpasste Medaille ärgerte. Für die hätte in jedem Fall eine neue Bestzeit hergemusst. Gold ging an Jaheel Hyde (Jamaika; 49,29 sec), Ali Khamis Khamis aus Bahrain rannte in neuem U20-Landesrekord (49,55 sec) zu Silber. 50,07 Sekunden brachten dem US-Amerikaner Tim Holmes Bronze.


 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. August 2014 )