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Das lief im Juni

DM in Nürnberg: Parforceritt von Jonas Hanßen

Deutscher Meister über 400 m Hürden / Staffel-Silber für Alina Kuß

Von einer Wachablösung zu sprechen, wäre wohl verfrüht. Aber: Jonas Hanßen gehört die Zukunft. Nach vier Siegen in den Jugendklassen hat der gerade 20-Jährige mit Bravour seinen ersten Deutschen Meistertitel bei den Aktiven eingefahren. Und das in beeindruckender Manier. Rhythmisch präzise, technisch galant und läuferisch überaus dynamisch stürmte der Schützling des früheren Klasse-Langstrecklers Harald Eifert in 49,97 Sekunden dicht an die persönliche Bestzeit heran. Mit musterhafter Lockerheit wurden die Mitbewerber deklassiert. Die Überlegenheit – erstaunlich. „Ich habe gemerkt, dass Georg Fleischhauer gegengehalten hat. An der achten Hürde war er dann ein bisschen vor. Aber ich habe gedacht: Junge, heute nicht“, kommentierte der Erkelenzer, der in Deutschlands Westzipfel am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler II lebt. Nach der letzten Hürde ließ er dann regelrecht die Kampfsau heraus. „Ich empfand es leicht holprig, bin aber zufrieden“, so der vorjährige Vierte der U20-WM, der kürzlich auch über die Flachdistanz mit 46,60 Sekunden Potenzial offenbart hat. Alina Kuß holte mit den Düsseldorfer Jugend-Viertelmeilerinnen als Startläuferin Staffel-Silber. Christina Zwirner lief mit der Wattenscheider 4x400-Meter-Staffel auf Platz fünf. Über 800 Meter fiel sie kurz vor dem Ziel noch auf Platz sieben zurück. Immerhin: 2:06,55 Minuten sind Jahres-Bestzeit.Timo Krampen erkämpfte als Schlussläufer der Wattenscheider Sprint-Zweitvertretung Platz sechs. 

DM in Nürnberg: Trio in den Endläufen

Jonas Hanßen hat Sieg-Chancen / Christina Zwirner und Alina Kuß nahe am Podest

Jonas Hanßen (SC Myhl LA) hat am Samstag bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg souverän seinen Vorlauf über 400 Merer Hürden gewonnen. Seine locker herausgelaufenen 51,19 Sekunden sind im Gesamtklassement bislang Platz drei - mit gehörig Luft nach oben. Das Finale ist am Sonntag um 14.15 Uhr. Großartig schlug sich auch Christina Zwirner in der 800-Meter-Vorrunde. Die für Wattenscheid aktive Erkelenzerin wurde in 2:08,85 Minuten Fünfte ihres Vorlaufe und zog damit als Neunte in den Endlauf ein. Der startet am Sonntag um 14.55 Uhr. Alina Kuß steht mit steht dann bereits um 13.13 Uhr mit der Düsseldorfer Jugendstaffel über 4 mal 400 Meter im Endlauf. Das Quartett gewann seinen Vorlauf mit rund sieben Sekunden Vorsprung und der insgesamt drittbesten Zeit. Timo Krampen lief über 400 Meter Hürden in 54,46 Sekunden dicht an seinen Saisonrekord heran - Platz 13 im Gesamtranking. Monika Rausch hielt sich bei ihrem DM-Debüt wacker. 18:11,73 Minuten brachten über 5.000 Merter Platz 23.

Nürnberg: Quintett kann Geschichte schreiben

Mehrere Medaillen-Chancen bei "großer" DM / Jonas Hanßen rüttelt am Thron

Mit einem Quintett ist das Heinsberger Land am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg vertreten. Jonas Hanßen (SC Myhl LA) hat über 400 Meter Hürden die Chance, die Etablierten gehörig durchzurütteln. In der Meldeliste steht der 20-Jährige an erster Stelle. Gut möglich, dass der Schützling von Harald Eifert nach vier Siegen in den Jugendklassen nun seinen ersten Deutschen Meistertitel bei den Aktiven einfährt. Christina Zwirner kann über 800 Meter dicht an die Podestplätze heran laufen – oder sogar das Treppchen erklimmen. In der bereinigten Meldeliste bekleidet die für Wattenscheid aktive Erkelenzerin Rang vier. Im Vorjahr war sie Achte – und mit der Staffel Zweite. Auch heuer gehört sie wieder zum Viertelmeilerinnen-Aufgebot ihres Vereins. Timo Krampen (Boscheln/ Wattenscheid), außersportlich arg gestresst, strebt nach überstandener Verletzung über 400 Meter Hürden eine Saisonbestzeit an. Monika Rausch (Erkelenz/ Regensburg) gibt über 5.000 Meter ihr DM-Debüt. Alina Kuß (Kleingladbach), eigentlich in diesem Sommer auf den Kurzsprint fixiert, gehört zu den Düsseldorferinnen, die in der Jugend über 4 mal 400 Meter vorne mitmischen wollen. – profilradio.de ist an der umfangreichen Berichterstattung via leichtathletik.de beteiligt. Unser Live-Ticker rattert am Samstag ab 12.45 Uhr.

Erfurt: Michelle Döpke dreifache Deutsche Meisterin

Rasenkraftsport-Titel und Bundesliga-Sieg / Für EM qualifiziert

Michelle Döpke (Gerderath/ Leichlinger TV) hat in Erfurt bei der Deutschen Meisterschaft im Rasenkraftsport in der Hauptklasse die Titel im Gewichtwurf und im Dreikampf geholt. Im Steinstoßen sowie mit der Mannschaft wurde sie Zweite. Gleichzeitig qualifizierte sich die 18-Jährige für die Europameisterschaft, die Mitte September in Heidenheim ausgetragen wird. Beim Bundesliga-Endkampf landete Michelle Döpke mit dem Leichlinger TV ganz vorn – vor dem ASV Erfurt und der Wettkampfgemeinschaft Fränkisch Crumbach-Bürstadt. Die persönliche Bestweite im Gewichtwurf steht nun bei 27,54 Metern.

Heusden-Zolder: Christina Zwirner läuft Saisonrekord

Steigerung auf 2:06,62 Minuten / Fit für Nürnberg

Christina Zwirner kommt im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Nürnberg immer besser ins Rollen. Am Samstag steigerte die für den TV Wattenscheid 01 aktive Erkelenzerin im Vorprogramm des internationalen Meetings im belgischen Heusden-Zolder ihren Saisonrekord über 800 Meter auf 2:06,62 Minuten. Damit belegte die 23-Jährige in ihrem Lauf Platz fünf. Klares Ziel für die Titelkämpfe in Nürnberg ist der Einzug ins Finale. - Mehr aus Heusden-Zolder.

Leverkusen: Michelle Döpke hämmert 58,22 Meter

Steigerung um 1,28 Meter / Medaillenkandidatin bei U20-DM

Zwei Wochen vor der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Jena hat Hammerwerferin Michelle Döpke ihre Bewerbung um Edelmetall abgegeben. Am Donnerstagabend steigerte sich die noch 17-jährige Gerderatherin, die für den Leichlinger TV antritt, in Leverkusen auf 58,22 Meter – eine Verbesserung um 1,28 Meter. Mit dem neuen Hausrekord kam der Schützling von Trainer-Urgestein Kurt „Eia“ Benner dicht an die Norm für die U20-Europameisterschaft heran, die zurzeit in Eskilstuna (Schweden) ausgetragen wird.Wenngleich die zweifache nationale U18-Meisterin die Norm für die "große" Deutsche Meisterschaft Ende nächster Woche in Nürnberg erfüllt hat, wird sie dort nicht starten.

Genf: Ralf Laermann wieder Vize-Europameister

Aufholjagd im Kuzstrecken-Triathlon / Bester Läufer

Ralf Laermann hat bei der Europameisterschaft im Kurzstrecken-Triathlon in Genf (Schweiz) in seiner Altersklasse Silber erkämpft. Mit 58 Sekunden Rückstand wiederholte der Keyenberger in 1:11:38 Stunden das Vorjahresergebnis. 750 Meter Schwimmen beendete er als Achter. Mit der drittbesten Zeit auf der 20 Kilometer langen und mit 400 Höhenmetern versehenen Radstrecke holte Ralf Laermann gut auf.  Als Vierter ging er auf die Fünf- Kilometer-Laufstrecke, wo er mit 18:49 Minuten die beste Zeit erzielte und sich weiter nach vorn arbeitete. Steffi Hommers aus Wegberg kam in ihrer Klasse auf Platz 19. Sie lief nach insgesamt 1:31:41 Stunden ins Ziel.

Recklinghausen: Jonas Hanßen landet nächsten Coup

400 Meter in 46,60 Sekunden / Westdeutscher Meister / Mit Rückenwind nach Nürnberg

Jonas Hanßen hat am Sonntag bei der Westdeutschen Meisterschaft in Recklinghausen ein weiteres Mal sämtliche Mitbewerber in den Schockzustand versetzt und erneut einen Wahnsinns-HS-Rekord aufgestellt. Jedenfalls durchbolzte der 19-Jährige vom SC Myhl LA die Stadionrunde in 46,60 Sekunden, das ist absolute Spitzenklasse. Eine Steigerung um über eine Sekunde, das sind Welten. Mit seinem aktuellen Parforceritt arbeitete sich der Schützling von Harald Eifert an die achte Stelle der nationalen Saisonrangliste vor – und sammelte angesichts der Deutschen Meisterschaft am übernächsten Wochenende in Nürnberg auch kopfmäßig Pluspunkte. Dort startet er naturgemäß über 400 Meter Hürden - und ist angesichts der momentanen Top-Form zu allem fähig. Christina Zwirner (Erkelenz/ Wattenscheid) verbesserte als Vize-Meisterin über 800 Meter ihren Saisonrekord auf 2:06,71 Minuten. Frederik Ruppert (SC Myhl LA; 3:56,22 min) lief über 1.500 Meter als Vierter dicht an seinen Hausrekord heran. Nah an der Saisonbestzeit war Alina Kuß (Kleingladbach/ Düsseldorf; 25,08 sec) als Sechste über 200 Meter.

Zittau: Peter Speckens gelingt Doppelsieg bei Senioren-DM

Auch Felix Hoppe Erster / Björn Simon holt Silber

Peter Speckens (SV Schlafhorst Übach-Palenberg) hat bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft in Zittau einmal mehr die Titel mit Diskus (32,46 m) und Hammer (44,29 m) geholt. Felix Hoppe (VSV Grenzland;  40,46 sec) setzte sich über 200 Meter durch, nachdem er auf der halben Distanz (18,72 sec) als Zweiter das Ziel erreicht hatte. Björn Simon (SC Myhl LA; 51,36 m) kam mit dem Speer auf den Silberrang. Alfred Reinhardt (SV Schlafhorst) erkämpfte sowohl über 100 Meter Hürden (17,31 sec) als auch über 400 Meter Hürden (70,31 sec) Bronze. Andreas Müller (TV 1860 Erkelenz; 2:10,02 min) finishte über 800 Meter als Dritter und über 1.500 Meter (4:29,89 min) als Vierter. Vielstarter Hans Borgmann (VSV Grenzland; 42,65 sec) landete über 200 Meter auf Platz fünf. Kerstin Krolikowski (SC Myhl LA; 32,09 m) katapultierte den Speer auf die fünftbeste Weite.

Düsseldorf: Jonas Hanßen gewinnt doppelten Tempotest

Jan Kersten zweimal in der U20 vorn / Frederik Ruppert mit flottem 400er

Aus dem Training heraus hat sich Langhürdler Jonas Hanßen in Düsseldorf einem doppelten Tempotest unterzogen. Sowohl über 100 (11,35 sec) als auch über 200 Meter (22,24 sec) ließ der fast 20-Jährige (er hat am Mittwoch Geburtstag) nichts anbrennen und alle Mitbewerber hinter sich. Jan Kersten (11,48/22,74 sec) setzte sich in der U20 durch. Frederik Ruppert (alle SC Myhl LA) durcheilte hier als 400-Meter-Sieger die Stadionrunde in 51,89 Sekunden.

Rhede: Sina Holthuijsen wirft HS-Rekord der U20

Michelle Döpke noch weiter / Alina Kuß mit Saison-Bestzeit

Ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich am Samstag in Rhede die U20-Hammerwerferinnen Michelle Döpke (Leichlinger TV; 56,15 m) und die weiter verbesserte Sina Mai Holthuijsen (SC Myhl LA) geliefert. Ihre 55,92 Meter sind für den Kreis Heinsberg U20-Rekord. Am Sonntag kam die 19-Jährige dicht an diese Weite heran. In Hilversum (Niederlande) flog ihr Arbeitsgerät auf 54,34 Meter. Christina Zwirner (Erkelenz/ TV Wattenscheid 01) testete am Sonntag in Rhede auf der Stadionrunde, ihrer früheren Domäne. Nach 400 Metern blieben die Uhren bei 57,43 Sekunden stehen. Alina Kuß (Kleingladbach/ ART Düsseldorf), die sich in diesem Sommer auf den Kurzsprint konzentriert, steigerte über 200 Meter ihren Saisonrekord auf 25,03 Sekunden - trotz eines Gegenwindes von 3,6 Metern pro Sekunde. Zuvor war die angehende Juristin nach 12,22 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf ins B-Finale der Frauen eingezogen. Dort brachten 12,30 Sekunden Platz vier.

Rosenheim: Monika Rausch erfüllt DM-Norm

5.000 Meter in 17:11,08 Minuten / Fünftes HS-Ass für Nürnberg qualifiziert

Nun hat es auch Langstrecklerin Monika Rausch geschafft, auf den DM-Zug nach Nürnberg (25./26. Juli) aufzuspringen. Bei einem Abendmeeting in Rosenheim steigerte die für Regensburg aktive Erkelenzerin über 5.000 Meter ihren Hausrekord um 20 Sekunden auf 17:11,08 Minuten, blieb dabei vier Sekunden unter der DM-Norm und ist jetzt nach Christina Zwirner, Michelle Döpke, Jonas Hanßen und Timo Krampen das fünfte HS-Ass, das die DM-Berechtigung in der Tasche hat. Über whatsapp meldete Monika Rausch: "Juhuu, ich hab's geschafft!"

Mannheim: Jonas Hanßen Deutschlands Nummer eins

400 m Hürden in 49,87 sec / Wahnsinns-HS-Rekord

Die wegen eines Notarzteinsatzes notwendige Zeitplanverzögerung von etwa 25 Minuten schmeckte den Akteuren gar nicht. Dennoch zog Jonas Hanßen am Sonntag bei der Junioren-Gala des Deutschen Leichtathletikverbandes in Mannheim voll vom Leder, die im Lauf zuvor vom U20-Sieger vorgelegten 50,45 Sekunden als besondere Herausforderung betrachtend. Bis auf die Zielgerade hielt der 20-Jährige vom SC Myhl LA den Rhythmus, um im Ziel dann in Riesenjubel auszubrechen und regelrechte Brunftschreie von sich zu geben. 49,87 Sekunden die Siegerzeit, DLV-Jahresbestzeit und eine Steigerung des Hausrekordes um 81 Hundertstel. "Ich bin völlig von den Socken. Denn es war mein bislang schwerster Saisonauftakt. Doch jetzt diese Steigerung - Wahnsinn", war der Vierte der vorjährigen U20-WM regelrecht aus dem Häuschen. Seinem Trainer Harald Eifert bescherte er damit ein so nicht erwartetes Geburtstagsgeschenk. Bei der U23-DM fehlte Jonas Hanßen krankheitsbedingt, konnte die Norm für die U23-EM nicht rechtzeitig abliefern, gilt aber nun als heißer Kandidat für die DM in Nürnberg. - Video vom Lauf. - Michelle Döpke (Gerderath/Leichlingen) hatte den Hammer bereits am Samstag auf 55,29 Meter geschleudert - als zweitbeste Deutsche. Sina Holthuijsen (SC Myhl LA) verteidigte parallel in Breda ihren Titel als niederländischen Jugendmeisterin erfolgreich. Ihr Hammer flog auf 54,36 Meter. Am Sonntag waren es 52,05 Meter - als Vize-Meisterin der Nordrhein-Meisterschaft in Leichlingen. Hier gewann Quasi-Lokalmatadorin Michelle Döpke mit 53,95 Metern.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 26. Juli 2015 )